"Ich bin überwältigt, dass ich als Vertreterin Deutschlands für das South Africa Adventure ausgewählt wurde. Es ist eine großartige Möglichkeit, dieses interessante Land auf ganz besondere Art kennenzulernen: die Reise wird von National Geographic organisiert und außerdem mit internationalen Teilnehmern besetzt. Das wird eine einzigartige Erfahrung - also lasst das Abenteuer beginnen!" Vanessa Meidinger


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Adventurer Found!

National Geographic Channel und South African Tourism waren auf der Suche nach dem "Abenteuer-Botschafter" Deutschlands, um ihn auf eine Traumreise nach Südafrika zu senden.

Treffen Sie die Gewinnerin 2010 für Deutschland: Vanessa Meidinger



Abenteuer Botschafterin: Blog


Donnerstag 16 September 2010
An end has a start
(English version below)

Unser Abenteuer in Südafrika liegt nun ein paar Tage hinter mir und der Alltag hat mich wieder, aber noch nicht eingeholt.
Während ich meine letzten Blogs geschrieben und Unmengen von Bildern gesichtet, editiert und online gestellt habe, konnte ich dieses Erlebnis Revue passieren lassen.

Ich versuche mich nun in einem Resümee, auch wenn dieses sicherlich nur an der Oberfläche dessen kratzen wird, was ich tatsächlich erlebt habe und welche Bedeutung diese Reise für mich hat.

Vor meiner Abreise hatte ich mir Gedanken über meine Erwartungshaltung gemacht, die ganz grob wie folgt aussah:
- ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis
- landschaftlich und kulturell unglaublich facettenreiches Land kennenlernen
- viele neue Eindrücke und Erfahrungen sammeln
- ein spannendes, außergewöhnliches Programm
- an bekannte Grenzen stoßen oder auch neue kennenlernen
- unbekannte Energien/Kräfte zu finden und Grenzen überwinden
- interessante Menschen kennenlernen
- eine Menge Spass
- viele schöne Fotos

Eigentlich könnte ich es an dieser Stelle ganz kurz machen und sagen: ja, all das war geboten während unserem Trip durch Südafrika. Und für den Rückblick reicht es auch, genug Blogs habe ich geschrieben und wenn ihr mehr zu der Reise selbst wissen wollt, fragt mich einfach.

Auf einen Punkt möchte ich dennoch genauer eingehen: meine Stammes-Gefährten.
Ich habe eine Menge von Südafrika erwartet (siehe oben), aber definitiv nicht diese Menschen. Es ist unglaublich, was für ein Haufen völlig unterschiedlicher, starker und außergewöhnlichen Persönlichkeiten zusammengewürfelt wurde, um sich gemeinsam in das Abenteuer ihres Lebens zu stürzen. Noch unglaublicher ist es, wie schnell daraus eine eingeschworene Gruppe wurde. Die Tatsache, als Abenteuer-Botschafter des jeweiligen Landes ausgewählt worden zu sein, hat sicherlich eine hervorragende Grundlage dafür gelegt. Aber den „Global Tribe“ mit Leben gefüllt hat jeder Einzelne auf seine ganz einzigartige Art und Weise.
Ich bin eigentlich ein Mensch, der seine Rückzugsmöglichkeiten braucht und eine große persönliche Herausforderung war mir vorab schon bewusst: „(…) mit einer internationalen Gruppe in einem fremden Land unterwegs zu sein. Für mich allein schon deshalb, weil ich normalerweise nicht in Gruppen und noch weniger mit Personen, die ich nicht kenne, reise.“
Diese Menschen haben es tatsächlich geschafft, dass ich ab spätestens dem vierten Tag jede Minute mit ihnen verbringen wollte. Wer mich etwas besser kennt weiß, dass dies eines der größten Komplimente ist, die ich machen kann.

Das schönste Abenteuer, die größte Überraschung und das bewegendste Erlebnis war der Global Tribe und ich bin stolz, ein Teil davon zu sein.

Die Reise ist vorbei, aber nicht das Erlebnis. Südafrika ist noch immer bei und in mir – mit Fotos und unzähligen Erinnerungen. Mit den Erfahrungen, die ich machen durfte und die mich verändert haben. Und vor allem mit den Menschen, die mir ans Herz gewachsen sind und immer einen besonderen Platz dort haben werden.

Ich habe viel mitgenommen – sowohl aus den Abenteuern als auch von den Menschen – und hoffe, dass ich einiges davon in Zukunft umsetzen kann.

Deshalb möchte ich mich bedanken:
Bei National Geographic und South African Tourism, die mich als Abenteuer-Botschafter für Deutschland ausgewählt haben.
Und bei meinen Abenteuer-Gefährten, die das Abenteuer erst zu dem gemacht haben, was es für mich war.

Die einzigen Grenzen, die wirklich existieren bzw. einschränken sind diejenigen, die man sich selbst setzt. In Südafrika konnte ich mich von einigen befreien.

Ich blicke gespannt in die Zukunft, denn mein Herz ist voller Inspiration und mein Blick offener.

„Adventurers Wanted“ war wahrhaftig ein einzigartiges Erlebnis und wird es immer bleiben.

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(English version)


It’s now a few days since our adventure in South Africa and I’m almost back to the daily routine, but not completely yet.

While writing my last blogs as well as sighting, editing and uploading tons of photos I was able to review the experience a little bit.

Therefore I try to write a résumé, although this can barely scratch the surface of what I’ve experienced and the impact this journey has on me.

Prior to my departure to South Africa I thought about my expectations which were the following:
- a unique and unforgettable experience
- a country with manifold scenery and culture
- a lot of new impressions
- an exciting, extraordinary program
- to reach known limits or even detect new ones
- to discover unknown energy/strenght and overcome limits
- to get to know interesting people
- a lot of fun
- many good shots

Well, I could keep it short and just say: yes, our trip through South Africa offered really everything. And actually that’s enough for looking back; I wrote enough blogs and if you want more information about the journey just ask me.

But I have to go into detail on one topic: my Tribe Fellows.
I expected a lot of things from South Africa (see above) but definitely not those people. It is just unbelievable what a bunch of different, strong and extraordinary persons gathered to start into the adventure of their life. And it’s even more unbelievable how quick this bunch developed into a sworn group. The fact to be chosen as the adventure ambassador for the respective country was certainly an excellent basis. But it was every individual with his or her own special way who injected life into the “Global Tribe”.
Usually I’m a person who needs some retreat and I was aware that a big personal challenge was waiting for me in South Africa: to be together almost non-stop with a group of (yet) strangers.

These persons actually managed that I wanted to spend every minute with them, since day 4 the latest. Those who are close to me know that this is one of the biggest compliments I can pay.

The most beautiful adventure, the biggest surprise and the most touching experience was the Global Tribe and I’m proud to be a member.

The journey is over but not the experience. South Africa is still with me and inside of me – with photos and innumerable memories. With the things I was allowed to experience and which changed me. And especially with the people who grew close to my heart and who will always have a special place there.

I got a lot out of this experience – from the adventures as well as the people – and I hope that I can put some things in practice in future.

Therefore I’d like to express my gratitude:
Thank you to National Geographic and South African Tourism for choosing me as the German Ambassador.
And thank you to my Tribe Fellows who made this adventure so extraordinary special for me.

The only boundaries which really exist are those we set ourselves. In South Africa I was able to get rid of some of them.

I look ahead very curious because my heart is now full of inspiration and my view more open.

„Adventurers Wanted“ was indeed and will always be a once-in-a-lifetime experience.


The Global Tribe, Photo (c) Steve Weaver

Sonntag 12 September 2010
Surfing
(English version will follow, please check once in a while)

Ein anderer Strand, ein weiteres Abenteuer – und das letzte unserer Reise. Einen kleinen Hauch von Melancholie konnte ich nicht verhindern, als ich bei Big Bay am Bloubergstrand auf das Meer blickte.

Dafür blieb aber nicht viel Zeit, denn das Team von Downhill Adventures wartete bereits mit Surfbrettern und Neoprenanzügen darauf, uns in die Grundlagen des Wellenreitens einzuweihen. Nachdem sich jeder in einen passenden Anzug gezwängt hatte, ging es für erste Trockenübungen hinunter an den Strand. James und Sean erklärten uns die korrekte Liegeposition, die perfekte Paddelbewegung und den richtigen Stand auf dem Brett. Bei den darauffolgenden Probeläufen stellte ich schnell fest, dass die sportlichen Aktivitäten der letzten beiden Tage ihre Spuren hinterlassen hatten und meine ohnehin nicht sehr kräftigen Muskeln am Ende ihrer Leistungsfähigkeit angekommen waren. Dennoch war ich fest entschlossen, wenigstens einmal ansatzweise auf dem Brett zu stehen – schließlich hatte ich mich mit am meisten auf das Surfen gefreut, da es auf mich etwas Magisches ausstrahlt und ich es schon immer einmal ausprobieren wollte.

Das sollte gar nicht so einfach werden… Nicht, weil es mir an Gleichgewichtssinn gemangelt hätte, sondern schlicht und einfach an Kraft. Irgendwie hatte ich übersehen, dass Surfen zum größten Teil daraus besteht, sich erst einmal in Position zu bringen. Sprich: auf’s Meer hinaus und gegen die Wellen paddeln. Und genau darin bestand mein größtes Problem. Ich wurde das Gefühl nicht los, dass ich mich nur auf der Stelle bewegte. Wenigstens war das Wasser (an diesem Strand übrigens das kälteste im Bereich von Kapstadt) nicht sehr tief, so dass ich immer wieder auf Plan B (= laufen/waten) umstieg. Nächster kritischer Punkt war, die Welle richtig zu erwischen. Alles gar nicht so einfach und sehr kraftintensiv. Sean stand mir am Anfang unserer Surfstunde hilfreich zur Seite, schob mich ein Stück auf’s Meer hinaus und drehte mich in die Welle, so dass ich wenigstens ansatzweise ein Gefühl für das Surfen bekommen konnte. Und ich habe es einmal tatsächlich einmal geschafft, mich wenigstens hinzuknien – ohne vom Brett zu fallen! In meinen Augen ein kleiner Achtungserfolg, bei dem ich es dann bewenden ließ und mich für den Rest der Zeit einfach nur paddelnder- oder hüpfenderweise am Meer, den Wellen und den anderen Surfern erfreute.

Ob es ein nächstes Mal geben wird, weiß ich noch nicht – einerseits möchte ich immernoch gerne Surfen lernen, denn meine Faszination für diesen Sport ist unverändert bzw. jetzt sogar noch größer. Andererseits fürchte ich, dass meine Kraft dafür nicht ausreichen wird. Aber einen weiteren Versuch werde ich vermutlich doch starten – dann aber ohne Muskelkater und etwas Vorbereitung. Mal sehen, ob da nicht doch was geht…

Photo (c) Steve Weaver

Sonntag 12 September 2010
Horse Riding
(English version will follow, please check once in a while)

Am Morgen des achten und letzten Tages unseres Südafrika-Abenteuers stand ein Ausritt am Strand an. Also brachen wir um kurz nach acht Uhr in Richtung Noordhoek Beach auf, wo uns das Team von Sleepy Hollow Horse Riding (http://sleepyhollowhorseriding.co.za/) in Empfang nahm.

Die Hälfte der Gruppe startete den Ausritt von dort und der zweite Teil, zu dem ich gehörte, fuhr weiter zu The Dunes Riding & Racing Stables (http://www.horserides.co.za/). Deren Stall lag direkt am Strand und der Global Tribe sollte hier wieder aufeinander treffen, um gemeinsam weiter zu reiten.

Der Strandritt war ein Programmpunkt, auf den ich mich vorab schon riesig gefreut hatte. Wie schon mehrfach erwähnt bin ich einfach wahnsinnig gerne am Meer und Reiten ist eine wunderschöne Art der Fortbewegung. Vor Jahrzehnten (und das ist nicht übertrieben!) hatte ich für eine Weile Reitunterricht genommen und verfügte daher zumindest noch über theoretisches Wissen – wieviel praktisches Können noch vorhanden war, sollte sich zeigen.
Viel war es offensichtlich nicht, denn mein Pferd „African“ weigerte sich trotz hartnäckiger Aufforderung meinerseits zunächst ebenso hartnäckig, auch nur einen Schritt zu tun. Ich hätte gerne ein paar Runden vor den Ställen gedreht, während wir auf die andere Gruppe warteten, aber daran war nicht zu denken. Die Stallbesitzerin erklärte mir, dass mein vierbeiniger Gefährte seine Kräfte schonen wolle – irgendwann wurde es African aber doch langweilig und er bewegte sich zwecks Futteraufnahme immerhin zur nächsten Grasfläche.

Nach einer gefühlten Ewigkeit trafen die anderen ein und es konnte endlich an den Strand gehen. Wir ritten gemütlich im Schritttempo durch den Sand und die Brandung – herrlich! Und als 2-3 andere Tribe-Mitglieder ihre Pferde zu einem kurzen Galopp antrieben, schloss ich mich nur allzu gerne an. Und siehe da, dafür reichten meine Fähigkeiten tatsächlich noch aus. African wurde auf dem Rückweg sogar relativ munter und war kaum zu bremsen, je näher wir den Ställen kamen, die er dann auch auf direktem Weg ansteuern wollte. Inzwischen hatten wir uns aber etwas angefreundet und ich konnte ihn zu zwei Extrarunden für das Filmteam überreden.

Trotz meines schmerzenden Hinterteils (die Mountainbike-Fahrt vom Vortag ließ grüßen) hätte ich noch stundenlang weiter reiten können, doch auch dieses Abenteuer musste leider ein Ende finden. Aber ein Ausritt am Strand ist ebenfalls eine Sache, die ich wieder machen werde, wenn sich eine passende Gelegenheit ergibt.

An dieser Stelle ein paar Worte zu den Menschen in Südafrika, denen wir begegnet sind. Die Anzahl war aufgrund unserer begrenzten Zeit und des Programmes natürlich sehr überschaubar und mein Eindruck ist daher sicher nicht repräsentativ. Da mir aber immer wieder die gleichen Wörter in den Sinn kommen, wenn ich über eine Beschreibung der Personen nachdenke, liege ich möglicherweise nicht völlig verkehrt in meiner Einschätzung der Südafrikaner im Allgemeinen: warmherzig, offen, zuvorkommend, bemüht, ernsthaft, interessiert, humorvoll, kommunikativ. Eine sehr sympathische Mischung, die ich in dieser Form noch nirgendwo angetroffen habe und die es mir leicht gemacht hat, mich in Südafrika willkommen und wohl zu fühlen.

Photo (c) Steve Weaver

Samstag 11 September 2010
Abseiling
(English version will follow, please check once in a while)

Obwohl sich das Wetter bis zum Nachmittag nicht wesentlich verbessert hatte, fand das Abseilen statt – allerdings leider nicht wie ursprünglich geplant direkt am Tafelberg, sondern in einer Art Steinbruch direkt bei/in Kapstadt.

Nach einer kurzen Mittagspause wurden wir nacheinander in Geschirr und Helm gepackt und an der senkrecht abfallenden Felswand auf den Weg nach unten geschickt.
Meine freudige Erwartung wich dann doch für einen kurzen Moment einer leichten Ängstlichkeit – es ist einfach ein seltsames Gefühl (ich nenne es inzwischen das Bungee-Syndrom), sich bewusst vom festen Boden ins scheinbare Nichts zu begeben. Auch wenn man gesichert ist und weiß, dass nichts passieren kann. Der erste Schritt rückwärts über bzw. in den Abgrund war der schwierigste, aber sobald ich meine Füße an der Felswand hatte und merkte, dass ich die Anweisungen problemlos umsetzen konnte, hatte ich riesigen Spaß an der Sache. Ich hätte das noch einige weitere Male machen können, insbesondere nachdem ich zugesehen hatte, wie sich drei andere Tribe-Mitglieder mit Gesicht nach unten abseilten. Das hätte ich zu gerne ebenfalls ausprobiert, aber Dreh- bzw. Zeitplan ließen das nicht zu. Immerhin war ein zweiter Abstieg rückwärts möglich bzw. für das Filmmaterial sogar erwünscht. Aber die andere Variante werde ich definitiv noch ausprobieren!

Die ganze Aktion fand unter Aufsicht einer sogenannten Umweltberaterin statt, die dafür Sorge tragen sollte, dass die Umwelt durch die Arbeit der Filmleute keinen Schaden nimmt. Die Anwesenheit einer Umweltberaterin ist bei Dreharbeiten in freier Natur zwingend vorgeschrieben – wenn ich mich richtig erinnere, gilt diese Regelung für ganz Südafrika.
Ganz nebenbei konnte sie uns auch noch einige Tipps zu sehenswerten Zielen rund um Kapstadt geben und nannte uns unter anderem die Pinguinkolonie bei Boulders Beach sowie Cape Point. Für eine Besichtigung hatten wir allerdings leider keine Zeit und diese Attraktionen müssen bis zum nächsten Besuch in Kapstadt warten.

Photo (c) Steve Weaver

Samstag 11 September 2010
Mountain Biking
(English version will follow, please check once in a while)

Ein Blick aus dem Fenster meines Hotelzimmers am nächsten Morgen verhieß nichts Gutes, zumindest was die für den Vormittag geplante Aktivität anging: eigentlich sollte das Abseilen am Tafelberg stattfinden, doch dieser hüllte sich in eine dicke Wolkendecke.

Als ich mich um kurz vor neun (übrigens eine vergleichsweise späte Uhrzeit) in der Hotellobby zum vereinbarten Treffpunkt einfand, war unsere lokale Koordinatorin bereits eifrig am Telefonieren und Umdisponieren. Nach kurzer Zeit stand fest: die ursprünglich für den Nachmittag angesetzte Fahrt mit dem Mountainbike wurde nach vorne gezogen und über das weitere Tagesprogramm zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Eine halbe Stunde später wurden wir an die Talstation der Tafelberg-Seilbahn gebracht, wo das Team von Downhill Adventures (http://www.downhilladventures.com/) bereits auf uns wartete. Es folgte die inzwischen gewohnte Prozedur: Formalitäten bzgl. Rechtsansprüchen bei Unfällen, kurze Erläuterung des Ablaufs bzw. der Route, Einweisung in die Fortbewegungsmittel und die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen (in diesem Fall: Fahrradhelm). Bevor es auf die Strecke ging, drehte jeder ein paar Runden auf dem Parkplatz, um sich insbesondere mit dem Bremsverhalten seines Mountainbikes vertraut zu machen.

Dieser Aktivität sah ich mit etwas gemischten Gefühlen entgegen. Ich kann mich zwar durchaus sicher auf einem Fahrrad fortbewegen und tue das prinzipiell sehr gerne, wenn auch derzeit nur selten – aber hauptsächlich auf normalen Strecken und nicht im Gelände. Also hoffte ich, dass die gewählte Route nicht allzu schwierig und für Anfänger wie mich zu bewältigen war. Meine Sorge war allerdings überflüssig, denn inzwischen hätte mir längst klar sein sollen, dass bei den Abenteuern nicht irgendwelche Höchstleistungen im Vordergrund standen, sondern das Ausprobieren und Erleben unterschiedlicher und größtenteils ungewöhnlicher Dinge. Zumal bei der Bewerbung für die Reise keine bestimmten Vorkenntnisse erforderlich gewesen waren.

Ich tastete mich vorsichtig an die holprige, steinige Piste heran und hatte den Dreh zum Glück schnell genug heraus, dass ich richtig viel Spaß an der Abfahrt bekommen habe. Dank der immer wieder eingelegten kurzen Stopps hatte ich auch ausreichend Gelegenheit, zwischendurch die herrliche Landschaft und den Blick auf Kapstadt zu genießen. Wirklich anstrengend waren für mich nur die wenigen Passagen, die wir zu Beginn der Route bergauf zu bewältigen hatten – Muskeln zu trainieren und sie tatsächlich zu benutzen sind eben doch zwei unterschiedliche Dinge.
Viel besser kann man sportliche Aktivität, Natur und Aussicht aber kaum verbinden als bei einer Mountainbike-Tour am Tafelberg – also bei einer Reise nach Kapstadt auf jeden Fall einplanen!

Photo (c) Steve Weaver

Freitag 10 September 2010
Shark Cage Diving
(English version will follow, please check once in a while)

Am Morgen unseres sechsten Tages in Südafrika wurden wir von einem traumhaft schönen Sonnenaufgang über dem Meer begrüßt.
Das Tagesprogramm war zumindest vom zeitlichen Aspekt aus betrachtet relativ entspannt: es stand lediglich Shark Cage Diving und die Fahrt nach Kapstadt auf dem Plan.

Unser Fahrer brachte uns nach Gansbaai (http://www.gansbaaiinfo.com/), dem Ausgangspunkt für unser nächstes Abenteuer. Etwa 12 km vor der Küste liegt Dyer Island mit seiner riesigen Robbenkolonie – einer beliebten Beute für Haie. Entsprechend tummeln sich unzählige Exemplare dieser ehrfurchteinflößenden Tiere in den Gewässern und diese Gegend ist der beste Ort der Welt, um insbesondere den weißen Hai wirklich hautnah zu sehen.
Alles was man dafür tun muss ist, mit einem Boot in Richtung Dyer Island hinauszufahren, sich dort angekommen in einen Stahlkäfig zu begeben und abzutauchen. Und genau das hatten wir vor!

Dieser Sache stand ich vorab relativ neutral gegenüber und ich war gespannt, was da – sprichwörtlich – auf mich zukommen sollte.

In den Räumlichkeiten des Veranstalters (http://www.white-shark-diving.com/) wurden wir mit einem Frühstück und Informationen über den weiteren Ablauf versorgt, bevor es auf das Boot und zu den Haien ging. Etwa 20 Minuten ging es in flotter Fahrt bei strahlend blauem Himmel und glitzerndem Wasser auf das offene Meer hinaus, bevor der Motor gestoppt und der Anker ausgeworfen wurde. Das erste, was mir auffiel, waren die unzähligen Seemöwen, die den Himmel und die Bootsaufbauten regelrecht bevölkerten. Während wir uns in dicke Neoprenanzüge zwängten, wurde der Stahlkäfig zu Wasser gelassen und an der Steuerbordseite vertäut. Anschließend wurde ein Fischköder ausgeworfen, um die Haie anzulocken und die ersten beiden Abenteurer stiegen in den Käfig.

Der generelle Ablauf des Shark Cage Diving ist ziemlich einfach:
1. In den im Wasser schwimmenden Käfig klettern und eine Position einnehmen, in der man gut abtauchen kann. Während der Wartezeit bleibt man mit dem Kopf über Wasser.
2. Sobald ein Hai auftaucht – was man aufgrund der vielzähligen Rufe der Beobachter an Bord nicht verpassen kann – tief Luft holen, in den Käfig abtauchen und sicherstellen, dass Hände und Füße innerhalb des Gitters bleiben. Nicht, weil die Haie angreifen, aber manchmal doch sehr nahe kommen und eine ausschlagende Schwanzflosse oder ähnliches ist sicher nicht schmerz- und verletzungsfrei.
3. Den Hai so lange wie möglich beobachten und wieder auftauchen.

Es dauerte eine ganze Weile, bis sich der erste weiße Hai blicken ließ, aber die Begeisterung, die er bei wirklich allen Anwesenden – mich eingeschlossen – hervorrief, werde ich wohl nie vergessen.

Wer sich nicht gerade im Käfig befand, konnte auf dem Oberdeck Platz nehmen, Sonne tanken und das Schauspiel aus erhöhter Position beobachten – immer mit einer Hand an der Reling, da das Boot aufgrund des Wellengangs stark schaukelte.

Ich war etwas nervös, als ich an der Reihe war und mich ins Wasser gleiten ließ – warum kann ich bis heute nicht sagen. Aber inzwischen wollte ich unbedingt einen Hai direkt vor meinen Augen sehen und wartete ungeduldig auf einen Hinweis. Der ließ eine Weile auf sich warten, denn die Haie waren laut Aussage unseres „Expeditionsleiters“ an diesem Tag sehr zurückhaltend. Irgendwann kam er aber doch, der erlösende Ruf „Shark!“, ich holte tief Luft und tauchte unter Wasser. Der Anblick des Hais, der sich kraftvoll und elegant durch das Wasser bewegte, löste einerseits eine riesige Begeisterung und andererseits einen unglaublichen Frieden in mir aus. Ein wirklich überwältigender und sehr ergreifender Moment.

Insgesamt sind während unserer Zeit auf dem Meer fünf Haie erschienen, darunter ein richtig großes Exemplar und sogar ein junges männliches Tier.
Rückblickend denke ich, dass dieses Abenteuer dasjenige war, von dem jeder von uns gleichermaßen beeindruckt war. Für mich war es auf jeden Fall das, was mich am meisten überrascht und ergriffen hat.

(Photo by Steve Weaver)

Freitag 10 September 2010
Kayaking / Whale Watching
(English version will follow, please check once in a while)

Die letzte Etappe des fünften Tages führte uns nach Hermanus (http://www.hermanus.co.za/) und mit der Walker Bay an einen der besten Plätze der Erde, um von der Küste aus Wale zu beobachten. Diese finden sich in großer Anzahl ab den Monaten Juni/Juli ein, um bis Dezember eine Pause von ihren Streifzügen durch die Meere einzulegen und ihre Jungen auf die Welt zu bringen. Ein Spaziergang entlang der Bucht reicht in der Regel aus, um die riesigen Säugetiere zu sehen – sofern diese in Präsentierlaune sind. Wie bei allem, was mit Tieren in freier Natur zu tun hat, gibt es auch für den Blick auf die Wale keine Garantie, auch wenn die Wahrscheinlichkeit in Hermanus sehr hoch ist, einen solchen zu erhaschen.
Wer die Wale aus etwas geringerer Entfernung sehen will, der begibt sich in ein Kajak und paddelt auf das offene Meer hinaus – natürlich nicht auf eigene Faust, sondern unter der Obhut eines erfahrenen Veranstalters (z.B. Walker Bay Adventures, http://www.walkerbayadventures.co.za).
Und genau das stand für den Global Tribe als letztes Abenteuer des heutigen Tages an.

Nach unserer Ankunft in Hermanus hatten wir ein paar Minuten Zeit, um die Zimmer im Hotel zu beziehen und unsere Kleidung dem Anlass entsprechend anzupassen. Das hieß konkret: Unterwäsche gegen Badeanzug und Turnschuhe gegen Flip Flops tauschen. Die Jacke als Windschutz hatte ich ohnehin standardmäßig immer dabei.

Zu Fuß ging es zum Startpunkt der Tour hinunter ans Meer. Neben dem Veranstalter lernten wir den „Whale Crier“ kennen, dessen Aufgabe darin besteht, die Schaulustigen mit seinem Kelp Horn darauf hinzuweisen, wo sich gerade Wale befinden. Mehr Informationen findet ihr bei Interesse u.a. auf http://www.hermanuswhales.com/web/whale-crier-hermanus.php.

Mit Rettungswesten ausgestattet begaben wir uns zu den Kajaks, wo wir unserem Führer vorgestellt wurden und eine Einweisung erhielten. Neben allgemeinen Informationen zu den Walen in Hermanus (u.a. dass sich derzeit ca. 60 Tiere in der Bucht aufhalten) wurden uns die Fortbewegung der Kajaks und der Ablauf der Tour erläutert. Für die Zweisitzer gab es eine klare Aufgabenverteilung: vorne nur paddeln, hinten paddeln und steuern. Der wichtigste Hinweis lautete: wir dürfen uns einem Wal auf maximal 400m nähern. Kommt er näher, müssen wir abdrehen.

Ich konnte es kaum erwarten, mich hinaus auf das Meer zu begeben und drückte uns die Daumen, dass sich einige Wale zeigten. Nach einigen Minuten, die wie eine kleine Ewigkeit schienen, durften wir dann endlich die Kajaks zu Wasser lassen und in See stechen.

Und ab jetzt fällt es mir doch etwas schwer, die Tour in Worte zu fassen, da sie zu den für mich emotionalsten Erlebnissen der Abenteuerreise gehört. Ich habe eine ganz besondere Verbindung zum Meer und das Gefühl, als ich mich inmitten der Wellen befand, das Salzwasser riechen und den Wind im Haar spüren konnte, ist unbeschreiblich. Dazu noch das Wissen, dass sich um uns herum unzählige Wale im Gewässer befinden – einfach Wahnsinn. Was das Ganze aber wirklich einzigartig machte – wie im Übrigen eigentlich alles, was wir in Südafrika unternahmen – waren die Leute, mit denen ich unterwegs war. Selten habe ich mich in einer Gruppe so wohl und aufgehoben gefühlt.

Genug der Sentimentalitäten… kehren wir zu den Tatsachen zurück.
Es dauerte tatsächlich nicht lange, bevor der erste Walrücken vor uns auftauchte – und das in einer Entfernung, die unseren Führer sogleich veranlasste, einen Ausweichkurs einzuschlagen. Für mich eine absolut spannende Sache, den Wal wieder abtauchen zu sehen und nicht zu wissen, ob und wenn ja wo er wieder an die Oberfläche kommt. Eine echte Gefahr bestand für uns zu keiner Zeit, da der Führer die üblichen Wege der Wale kennt und uns entsprechend durch die Wellen dirigierte.
Wir haben noch den Rücken und/oder die Schwanzflosse von ein oder zwei weiteren Walen gesehen, was nicht spektakulär klingen mag, aber für mich durchaus war, da ich es in nicht allzu großer Entfernung und mit meinen eigenen Augen sehen konnte. Meine Eil-Bestellung an das Universum, einen Wal springen zu sehen, wurde leider nicht ausgeliefert – aber die Tour war auch so ein wunderschönes und ergreifendes Erlebnis.

Viel zu früh kehrten wir zu unserem Ausgangspunkt zurück, wo ein Schnaps und Bademäntel aus dem Hotel zum Aufwärmen bereit lagen.
Am liebsten wäre ich noch eine Runde Schwimmen gegangen, aber die inzwischen rote und langsam ins bläulich wechselnde Farbe meiner Füße überzeugte mich, besser ein heißes Bad im Hotel zu nehmen.

Was für ein Tag!

(Photo by Steve Weaver)

Donnerstag 9 September 2010
Wine Tasting
(English version below)

Nachdem wir eine kurze Rast bei Ronnies Sex Shop eingelegt hatten, setzten wir unseren Weg in Richtung Robertson fort. Der Himmel hatte aufgeklart und präsentierte sich in seinem schönsten Blau während die Sonne die herrliche Landschaft ins rechte Licht rückte. Und was ich beim Blick aus dem Autofenster sah, war wirklich ergreifend: zur linken Seite das offene Meer mit Wellen, deren Schaumkronen in den Sonnenstrahlen glitzerten bevor sie kurz vor dem Strand brachen und den Sand überspülten. Auf der rechten Seite erhob sich in starkem Kontrast dazu eine beeindruckende Bergkette. Was die atemberaubende und vielfältige Landschaft Südafrikas betrifft fehlen mir wirklich die Worte – also schaut euch Fotos an oder fahrt am besten selbst dorthin.

In der Nähe von Robertson verließen wir die Landstraße und bogen zur Bon Cap Wine Cellar and Guest Farm (http://www.boncaporganic.co.za/) ab, die sich auf einer Ebene inmitten von Bergketten befindet – eine Szene wie aus einem Bilderbuch.

Unsere Gastgeberin Michelle du Preez hatte eine fantastische Weinprobe für uns vorbereitet. Vor dem Essen versorgte sie uns mit interessanten Informationen über das Weingut und biologischen Anbau. Michelle erläuterte uns außerdem ausführlich, welche Speisen man für uns vorbereitet hatte und welcher Wein am besten zu welchem der drei Gänge passte. Sowohl die Lokation an sich als auch unsere Gastgeberin schufen eine tolle Atmosphäre, so dass jeder diese Weinprobe und das hervorragende Essen in vollen Zügen genoss.

Niemand von uns hatte es eilig, diesen Ort wieder zu verlassen – aber an diesem Tag wartete noch ein weiteres spannendes Abenteuer auf uns. Also brachen wir nach etwa zwei Stunden in Richtung Hermanus auf.

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After our break at Ronnies Sex Shop we continued our way to Robertson. In the meanwhile the clouds had cleared away, revealing a perfect blue sky and allowing the sun to present the stunning landscape in the best light. And what I saw through the window of our van was amazing: To the left there was the open sea with beautiful waves crashing and washing over the beach, their whitecaps glittering in the sunrays. To the right I saw an impressive mountain range. I’m totally at a loss for words when it comes to the breathtaking and manifold landscape of South Africa. So I suggest you look for photos or – even better – just go there.

Near Robertson we left the main road and headed for the Bon Cap Wine Cellar and Guest Farm (http://www.boncaporganic.co.za/) which is located on a plain surrounded by mountain ranges – a scenery which seemed to be taken out of a picture book.

Our host Michelle du Preez had prepared a fantastic Wine Tasting for us. Before lunch started she provided interesting information about the Winery as well as organic farming. Michelle also explained the meals which had been prepared for us and which of the wines would fit best to each of the three courses. The place itself as well as our host created a wonderful atmosphere and everyone enjoyed this special Wine Tasting and the excellent meal.

No one was in a hurry to leave but another exciting adventure was still waiting for us on that day. So we hit the road again after about two hours, heading for Hermanus.

Donnerstag 9 September 2010
Hot Air Balloon Ride
(English version below)

Am nächsten Tag hieß es früh aufstehen, denn die Abfahrtszeit war auf 5:00 Uhr festgesetzt – allerdings aus einem sehr guten Grund: eine Fahrt mit dem Heißluftballon! Es war nicht meine erste Ballonfahrt und da mich das erste Mal absolut begeistert hatte, freute mich riesig auf eine Wiederholung. Entsprechend sprang ich buchstäblich aus dem Bett, als mein Wecker klingelte. Da es in Südafrika noch immer Winter und morgens/abends meistens sehr kalt war, bereitete ich mich mit mehreren Schichten an Kleidung und einer warmen Mütze auf die Fahrt vor.
Wir benötigten gerade einmal halb so lange wie geplant, um zum Startpunkt in Oudtshoorn zu gelangen und kamen etwa eine halbe Stunde zu früh an – vermutlich das einzige Mal während unserer Abenteuerreise, das wir dem Zeitplan voraus waren.
Da es noch dunkel war hoffte ich, den Sonnenaufgang aus dem Ballonkorb erleben zu können. Die Vorbereitungen für die Fahrt dauerten jedoch ziemlich lange und es war bereits hell, als wir endlich in den Korb kletterten und abhoben. Zudem konnten wir aufgrund der Wetterlage nicht sehr hoch aufsteigen, aber hey – das Wichtigste war schließlich, dass wir überhaupt starten konnten!
Sobald der Heißluftballon seinen Aufstieg begonnen hatte genoss ich es einfach nur, sanft durch die Lüfte zu schweben und die Welt von oben zu betrachten. Und als ich mich in die andere Richtung umdrehte, sah ich sie dann doch, völlig unerwartet und deshalb noch ergreifender: die Sonne, wie sie langsam hinter den Bergen aufging… Einen perfekteren Anblick kann man zu Tagesbeginn kaum haben!
Die Fahrt war unglaublich schön und wir hatten eine Menge Spaß, vor allem da die Leute auf dem Boden so begeistert über den Anblick der Ballons waren und uns fast jeder zuwinkte. Für den größten Lacher sorgte allerdings eine einfache Frage von Maaike: „Hat jemand etwas verloren? Da ist gerade etwas heruntergefallen…“ und die Feststellung, dass Rachaels Sonnenbrille nicht mehr da war, wo sie sein sollte. Kleine Anmerkung am Rande: Sonnenbrillen waren vermutlich das gefährdetste Accessoire während unserer Abenteuerreise.
Viel zu schnell wurde der Abstieg eingeleitet und wir landeten sicher neben der Landebahn des Flughafens von Oudtshoorn. Der Veranstalter empfing jeden mit einem Glas Champagner, doch die größte Überraschung hielt unser Fahrer Enzo bereit: er hatte es tatsächlich geschafft, Rachaels Sonnenbrille aufzutreiben! Diese Tat brachte ihm die Auszeichnung „Held des Tages“ ein.

Unser nächster Streckenabschnitt nach Robertson führte uns an „Ronnies Sex Shop“ (http://www.ronniessexshop.co.za/) vorbei, einem Must-Stop auf der Route 62. Das Angebot entsprach zwar nicht dem, was ich aufgrund der Bezeichnung erwartet hätte, aber auch ein Kaffee war durchaus akzeptabel. Selbstverständlich lies der Global Tribe es sich nicht nehmen, sich an diesem abenteuerlichen Ort an einer Wand (vor den Toiletten…) zu verewigen.


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The next day we had to get up really early as departure time was 5 A.M. – but for a very good reason: a Hot-Air Balloon Ride! I was very excited because I did that before and absolutely loved it. So I literally jumped out of bed when my alarm clock rang. As it was still winter in South Africa and therefore mostly very cold in the morning and evening I prepared for the ride with several layers of clothes and a warm cap.
It took us only half the time than planned to get to the starting point in Oudtshoorn and we arrived about half an hour early – I guess that was probably the only time during the whole Adventure Trip we actually were ahead of the schedule.
As it was still dark I hoped that we would be able to see the sun rising during the ride. But the preparations took some time and it was already daylight when we finally climbed into the basket and took off. Also it wasn’t possible to ascent very high because of the weather conditions but hey – the most important thing was that we were able to go on the ride at all!
Immediately after the hot-air balloon started to rise I just enjoyed the gentle floating through the air and watching the world from above. And when I turned around to see the other side there it was after all, absolutely unexpected for me and therefore even more touching: the sun, slowly rising behind the mountains… What a perfect sight at the beginning of the day!
The ride was such a great pleasure and we had a lot of fun especially because of the people down on earth being so excited about the sight of the balloons and almost everyone waving at us. But the biggest laugh was caused by a simple question by Maaike: “Did someone lose anything? I saw something falling…” and recognizing that Rachael’s sunglasses were gone. By the way, sunglasses were probably the most endangered accessory on our Adventure Trip.
The descent started far too early and we made a safe landing at Oudtshoorn airport, just beside the runway. The organizer welcomed everyone with a glass of champagne but the best surprise was given by Enzo, our driver: He actually managed to get Rachael’s sunglasses back! This achievement earned him the “Hero of the day” award.

Our next route section led us to Robertson, passing “Ronnies Sex Shop” (http://www.ronniessexshop.co.za/) which is a Must-Stop at Route 62. The range of products didn’t quite meet my expectations but the cup of coffee was also acceptable for me. And of course the Global Tribe had to leave its mark on a wall (in front of the toilets…) at this adventurous place.

Dienstag 7 September 2010
Tag 4 / Day 4: Caving & Quadbiking
(English version below)

Die Nacht im „The Fernery Lodge & Chalets“ in Tsitsikamma (www.forestferns.co.za) war für mich relativ kurz, da die Zimmertemperatur – gemessen an meinem Gesicht – nahe dem Nullpunkt und mir entsprechend kalt war. Um etwa fünf Uhr morgens begab ich mich auf die Suche nach einer potentiellen Wärmequelle und stellte schnell fest, dass der vorhandene Heizkörper eingeschaltet war, aber offensichtlich keinen Effekt hatte. Also beschloss ich, alternativ ein Bad zu nehmen, um nicht völlig verfroren in den Tag zu starten. Aber entweder verdiente das Heißwasser diese Bezeichnung nicht oder ich war einfach nur unfähig, die beiden Wasserhähne im richtigen Verhältnis aufzudrehen – jedenfalls war das Badewasser gerade mal lauwarm und ich hatte das kürzeste Bad meines Lebens. Dank einem Kaffee, der zur Selbstbedienung im Chalet bereit stand, konnte ich mich aber wenigstens innerlich aufwärmen.

Die Fahrt zu den Swartberg Mountains begann mit einem traumhaft schönen Sonnenaufgang und endete in einer nicht minder schönen Bergkulisse in Oudtshoorn.

Als erster Programmpunkt des Tages stand Caving auf der Agenda. Weil eine normale Höhlenbesichtigung jeder kann, der Global Tribe aber auf Abenteuer-Mission in Südafrika war, wurden wir mit Overalls, Helmen, Stirnlampen sowie Handschuhen ausgestattet und zu einer privaten Höhle gebracht. Und ich kam mir wirklich wie auf einer Mission vor, als ich den Höhleneingang sah: meine Augen erblickten eine Felsspalte, durch die man sich nach unten abseilen musste. Das fing ja schon gut an – nicht nur durch enge Felsen kriechen, sondern auch klettern? Und nicht nur hinunter, sondern später auch wieder auf diesem Weg hinaus? Ich wusste zwar nicht, wie ich das bewerkstelligen sollte, aber ich vertraute dem Team von TBI Adventures, dass die mich im Notfall schon irgendwie wieder da herausholen würden. Also Stirnlampe an und ab nach unten, dank der hervorragenden Anweisungen funktionierte das auch sehr gut. Unten angekommen mussten wir auf durch einen kleinen Bach waten sowie auf allen Vieren über Sand und Gestein bis ins Höhleninnere kriechen. Meine Knie waren davon nicht sehr begeistert, ich dafür umso mehr. Mein persönliches Highlight war eine Passage, die gerade mal einen Fuß (ca. 30 cm) hoch war – was ich nicht erwartet hätte, da mir die Kombination Enge und wenig Licht vor der Tour eher Unbehagen bereitet hatte. Für unsere Anstrengung wurden am Ende unseres Weges - soweit man das als solchen bezeichnen kann – mit einem Blick auf zauberhafte Tropfsteinformationen belohnt. Einen ganz besonderen Augenblick durfte ich in dem Hauptraum der Höhle erleben, wo wir alle bequem Platz zum Sitzen hatten und Yann, unser Abenteuer-Botschafter aus Frankreich, darum bat, für einen Moment die Lichter auszuschalten und ruhig zu sein. Diese Minute vollkommener Dunkelheit und Stille war schon fast magisch, auf jeden Fall aber intensiv.
Der Rückweg war dann schon fast Routine, die letzten Meter für mich aber mit erhöhtem Aufmerksamkeitsgrad: die Sohlen meiner Wanderschuhe hatten am Beginn der Reise angefangen, sich zu lösen und entgegen meiner Hoffnung, dass sie bis zum Ende unseres Abenteuertrips durchhalten würden, hing meine rechte Sohle kurz vor Ende der Höhlentour nur noch an der Zehenspitze fest, bevor sie sich komplett verabschiedete. Mit der Sohle in der Hosentasche begab ich mich also Richtung Eingang, den ich mit Hilfe fachkundiger Anweisungen sowie einer unterstützenden Hand von oben auch tatsächlich erreichte. Für mich eine sehr bereichernde Erfahrung und für meine Schuhe ein würdiges Ende.

Viel Zeit zum Erholen blieb nicht, denn nach einer kurzen Mittagspause im TBI-Quartier ging es zum Quadbiking. Die Quads standen für eine kurze Einweisung sowie 3-4 Übungsrunden bereit, bevor es dann ins Gelände ging. Auf diese Ausfahrt hatte ich mich vorab sehr gefreut, allerdings konnte ich mich in der sehr knappen Zeit nicht an das Fahrzeug gewöhnen und fühlte mich nicht in der Lage, den Quad sicher durch das Gelände zu bewegen. Deshalb entschied ich mich dazu, nicht an dieser Aktivität teilzunehmen, als es auf die Strecke ging. Die Filmcrew war aber unglaublich entgegenkommend und bereit, mich in ihrem Fahrzeug mitzunehmen, so dass ich wenigstens als Zuschauer dabei sein und dabei sogar einen kleinen Blick hinter die Kulissen werfen konnte. Einen ängstlichen Moment hatte ich trotzdem, denn die Rückfahrt zum Quartier fand aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit im Dunkeln statt und nicht alle Quads waren mit Licht ausgestattet. Aus diesem Grund fuhr der Geländewagen mit der Filmcrew hinter der Gruppe her, um den Weg auszuleuchten. Dabei war zu sehen, dass einer unserer Abenteurer sehr nah am Straßenrand fuhr und immer wieder kurz davor war, in den Graben zu fahren – was mit einem Quad nicht ungefährlich ist. Nach einer gefühlten Ewigkeit reagierten die Quadfahrer auf diverse Hup- und Lichtsignale, aber wenigstens die letzten Meter konnten mit normalisiertem Adrenalinspiegel zurückgelegt werden.

Endstation des heutigen Tages war das Swartberg Country Manor (www.swartbergmanor.co.za), wo wir die Nacht verbrachten und beheizte Decken für wohligen Schlaf sorgten.

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English Version:
The night at the „The Fernery Lodge & Chalets“ in Tsitsikamma (www.forestferns.co.za) was pretty short for me as the room temperature – as measured by the warmth of my face – was nearly at zero degrees Celsius and I was cold. At about 5 A.M. I started to search for a potential heat source and had to discover very quickly that the existing heater was on but obviously had no effect. Therefore I decided take a bath so I didn’t have to start the day chilled to the bone. But either the hot water didn’t deserve this name or I was just incapable to turn the taps on proportional. Anyway, the bathing water was just about lukewarm and I had the shortest bath in my life. Thanks to a coffee which was available for self-service at my Chalet I was at least able to warm up from inside.

The trip to the Swartberg Mountains started with a fantastic sunrise and ended with a no less beautiful mountain scenery in Oudtshoorn.

First activity on today’s agenda was Caving. Everyone can do a usual cave tour but the Global Tribe was on an adventure mission in South Africa, so we were equipped with overalls, helmets, headlamps as well as gloves and driven to a private cave. And I definitely felt like being on a mission when I saw the cave entrance: my eyes catched a crevice we had to rope down. What a great start – not only crawling but also climbing through narrow rocks? And not only climb downward to enter the cave but also upward later on to leave it? I had no idea how I should manage that but I had confidence in the team of TBI Adventures that they would get me out somehow in case of need. Therefore: switching on the headlamp and climbing down the entrance, which worked very good thanks to the excellent instructions. Down in the cave we had to wade through a small stream and to crawl over sand as well as rocks to get to the center. My knees weren’t very enthusiastic about that, myself all the more. My personal highlight was a passage which was just one feet (about 30 cm) high – what I haven’t had expected because the combination of narrowness and low light had discomfited me a bit before the tour. We were rewarded with a glance at enchanting dripstone formations for our efforts. I experienced a very special moment in the main room of the cave which provided enough space for everyone to sit down. Yann, our French Ambassador, asked to switch off the lights and to be quiet for a short while. This minute of complete darkness and silence was almost magical but definitely very intensive.
The way back was almost routine but for me with increased alertness during the last minutes: the soles of my hiking boots had started to come off the shoes at the beginning of the journey and in opposition to my hope that they would hold out until the end of the week the right sole disbanded on the last meters. With the sole in the pocket of my overall I headed to the entrance and I actually managed to climb out of the cave with professional advice and a supporting hand from above. For me this tour was a very enriching experience and for my shoes a dignified end.

There wasn’t much time to rest, after a short lunch break at the TBI station we went on to Quadbiking. The quads stood by for a short introduction and a few turns of exercising before entering the trail to the Rust & Vrede waterfall. I really had looked forward to the drive in advance but I wasn’t able to become accustomed to the vehicle in short time and I didn’t feel able to maneuver the quad safely through the area. Therefore I decided to cancel this activity when we headed for the trail. But the film crew was amazing and allowed me to join them in their vehicle so I was able to participate in the experience at least as a viewer and even look a little bit behind the scenes. Nevertheless I had a scary moment when we returned to the station during nightfall and not all quads were equipped with lights. Therefore the pick-up drove behind the quads to lighten the way. One of the adventurers was too close to the roadside and we were afraid that he would drive into the ditch – which is quite dangerous with a quad. It felt like an eternity until the quad drivers were finally responsive to hooting and flashing lights but at least the last meters were covered with normalized adrenaline level.

Today’s last destination was the Swartberg Country Manor (www.swartbergmanor.co.za) where we spent the night and heated blankets provided for a comforting sleep.

Mittwoch 1 September 2010
Suedafrika: Tag 1 - 3
Leute – ich komme mir zur Zeit vor wie in einem Film. Und ausnahmsweise nicht in einem falschen, sondern in einem, der sich verdammt gut anfuehlt. Der dritte Tag neigt sich dem Ende, wir residieren heute Nacht in „The Fernery“ in der Naehe von Oudtshoorn und waehrend ich das hier schreibe, sitze ich in einem luxurioesen Chalet mit einem Badezimmer, das halb so gross wie mein Wohnzimmer zuhause ist.

Was ich hier in Suedafrika erlebe, ist absolut sensationell und eigentlich unbeschreiblich. Ich versuche dennoch, die bisherigen Ereignisse in Worte zu fassen. Seid vorgewarnt – es wird etwas laenger, auch wenn ich mich bemuehe, wirklich nur einen groben Ueberblick zu geben und nicht ins Detail zu gehen.

Die ersten zweieinhalb Tage haben wir im „Shamwari Game Reserve“ verbracht, wohin wir direkt nach unserer Ankunft in Port Elizabeth gebracht wurden. Unsere Lodge befand sich mitten in der Wildnis, weshalb wir in der Dunkelheit von einem bewaffneten Ranger zu unseren Chalets begleitet wurden – aus Sicherheitsgruenden, falls sich ein Leopard zwischen die Huetten verirren sollte. Was zwar sehr unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen ist. Das nur als grobe Idee, wo wir rein geographisch gesehen in den ersten drei Naechten untergebracht waren. Mitten im Busch zu sein muss aber nicht zwangslaeufig heissen, dass man auf fliessendes Wasser und Strom verzichten muss. Soweit war mir das auch von vorneherein klar, aber was mich dann in meinem kleinen Reich an Luxus erwartete, hat mich wirklich von den Socken gehauen. Ich hoffe, ich kann zumindest einen kleinen Eindruck mit den Bildern vermitteln, die ich gemacht habe und demnaechst online stelle.

Am Nachmittag unserer Ankunft ging es auch gleich noch auf eine kleine Safaritour durch den Wildpark, wo wir unsere erste Giraffe und ein Loewenpaerchen sehen konnten – abendliches Picknick im Busch inklusive.

Tag 1 und Tag 2 verbrachten wir groesstenteils ebenfalls auf Safari. Das sah ganz grob gefasst wie folgt aus: Um sieben Uhr morgens Fruehstueck, um acht Uhr in den Jeep – moeglichst warm angezogen, denn hier in Suedafrika ist im Moment noch Winter und die Temperaturen sind morgens und abends sehr frisch. Dazu weht einem ein recht kuehler Wind ins Gesicht, wenn der Ranger mit dem offenen Jeep sportlich ueber die Pisten fegt. Fuer alle Faelle gab es aber ausreichend Decken an Bord, von denen wir auch fleissig Gebrauch machten. Im Gegensatz zu uns war Graham, unser Ranger, rund um die Uhr in kurzem Hemd und Shorts unterwegs. Heute morgen habe ich ihn das erste Mal in langen Hosen gesehen – muss wohl tatsaechlich kalt gewesen sein...

Wie dem auch sei – ab in den Jeep und Graham ist dann mit uns zu Plaetzen gefahren, an denen in der Regel Tiere zu sehen sind. Parallel stand er mit anderen Rangern, die ebenfalls im Park unterwegs waren, per Funk in Kontakt, um sich auf dem Laufenden zu halten, wo gerade Tiere gesehen wurden. Je nachdem, was zu sehen war und wo, sind wir dann dorthin gefahren. Giraffen, Antilopen, Zebras und Warzenschweine (oder so etwas aehnliches)trifft man ziemlich haeufig an. Etwas seltener, aber auch noch regelmaesig zu sehen sind Nashoerner und Elefanten. Relativ schwierig wird es dann schon mit Loewen, doch auch die Koenige des Dschungels konnte uns Graham dreimal zeigen. Sehr schwierig ist es, Bueffel zu finden bzw. einigermassen nah an sie heranzukommen, da diese ziemlich scheu sind – kaum zu glauben von Tieren, deren landessprachliche Bezeichnung „schwarzer Tod“ bedeutet. So gut wie unmoeglich und damit ein absolut einmaliges Ereignis ist das, was uns gleich am ersten Tag passiert ist: zwei Geparden auf einmal zu sehen. Diese Spezies erwischt man nur sehr selten in freier Wildbahn und wenn dann nicht in Gruppen, weil sie Einzelgaenger sind. In diesem Fall handelte es sich um Brueder, die haeufiger gemeinsam unterwegs sind, da sie dann groessere Beutetiere angreifen koennen, wie Graham uns erklaerte. Ein unglaublicher Gluecksfall und wirklich beeindruckend, diese wunderschoenen Raubkatzen zu beobachten, wie sie in aller Seelenruhe durch den Busch streifen. Ausserdem konnten wir auch Nilpferde beobachten, was mir persoenlich eine besondere Freude war, weil ich diese Tiere einfach nur putzig finde – auch wenn sie die zweitgefaehrlichsten Tiere in Afrika sind. Das Wort „faul“ werde ich im uebrigen in Zukunft durch „hippo“ ersetzen... klingt besser und kommt auf’s Gleiche raus.

Ansonsten haben wir uns noch das Born Free Animal Rescue and Education Center besichtigt; darauf werde ich ggf. in einem separaten Blog etwas genauer eingehen.

Heute war dann der Tag, vor dem die meisten von uns den groessten Respekt hatten – der „B-Day“! Was heisst: ab zur Bloukrans Bridge mit der hoechsten Bungee-Jumping-Anlage der Welt und aus 216m Hoehe in die Tiefe springen. Vorab: alle Abenteurer sind gesprungen – auch diejenigen, die wirklich Angst hatten und eigentlich nicht wirklich wollten. Und darauf waren wir allesamt heute Abend unglaublich stolz. Ich persoenlich habe mehrere Phasen durchlebt:
1) Als am Parkplatz anhielten und unsere Ausruestung und Einweisung erhielten, freute ich mich tatsaechlich auf den Sprung.
2) Waehrend wir auf dem Weg zur Plattform waren fing ich beim Blick nach unten an zu zweifeln, ob das wirklich so eine gute Idee war.
3) Auf der Plattform selbst habe ich ansatzweise so etwas wie Panik bekommen, weil sich alles in mir dagegen wehrte, mich aus so einer Hoehe fallen zu lassen. Eigentlich kein Wunder – fuer mich ist das eine der widernatuerlichsten Sachen ueberhaupt. Wirklich Angst hatte ich nicht bzw. nur davor, dass mein Koerper irgendwelche ungewollten Reaktionen zeigt und ich beispielsweise mit nasser Hose wieder oben ankomme.
4) Direkt vor dem Sprung habe ich es geschafft, mich wieder einigermassen zusammenzuraufen, indem ich mich darauf konzentrierte, WIE ich das am besten auf die Reihe kriege und nicht mehr darueber nachdachte, WAS ich da vorhabe. Trotzdem hatte ich einen dicken Klos im Hals und ansatzweise Traenen in den Augen.
5) Der Absprung: Dieser Moment war der schwierigste fuer mich und dafuer finde ich tatsaechlich keine Worte.
6) Das Fallen: Als ich erst einmal in der Luft war, habe ich den Sprung tatsaechlich genossen und das so sehr, dass ich schon fast enttaeuscht war, dass genau in diesem Moment das Seil griff und mich davon abhielt, noch weiter nach unten zu fallen. Schliesslich war noch so viel Platz nach unten...
7) Das Auspendeln: Davon habe ich kaum etwas mitbekommen; erst als ich wirklich nur noch kopfueber am Seil hing und darauf wartete, dass der Mitarbeiter des Veranstalters kommt, um mich wieder nach oben zu holen. In diesem Moment wurde mir ansatzweise bewusst, was ich gerade getan hatte – und das war ein unglaubliches Gefuehl. Eine Mischung aus Stolz, Kraft und Freiheit... schwierig, das zu beschreiben. Auf dem Weg nach oben fing mein ganzer Koerper dann an zu zittern und hat eine ganze Weile nicht mehr aufgehoert. Das war auch der einzige „Aussetzer“ – die Hose ist trocken geblieben. ;-)

Das war mit Abstand die extremste Erfahrung, die ich bislang in meinem Leben gemacht habe und vermutlich jemals machen werde. Ich habe auch immernoch nicht wirklich realisiert, was da heute mittag passiert ist. Aber seitdem fuehle ich eine Ruhe und Gelassenheit in mir, die ich bislang noch nicht kannte.

Dagegen war das Nachmittagsprogramm mit der Tsitsikamma Canopy Tour schon fast ein Spaziergang. Mit Geschirr und Helmen ausgeruestet ging es in den suedafrikanischen Regenwald, wo ein Waldseilgarten mit zehn Plattformen auf uns wartete. Diese waren in etwa 20m Hoehe in den Baeumen platziert und wir sausten in ein Stahlseil eingehaengt von einer zur anderen. Das Ganze machte ziemlich viel Spass, auch wenn jeder gedanklich noch immer beim Bungee-Sprung war bzw. ist.

Von der Umgebung unserer heutigen Unterkunft konnten wir leider nichts sehen, da wir um 19 Uhr bei voelliger Dunkelheit eintrafen. Was aber nicht wirklich schlimm war, sobald man den Blick nach oben richtete: Ich kann mich nicht daran erinnern, wann oder ob ich jemals einen so atemberaubend schoenen Sternenhimmel gesehen zu haben – inklusive einer deutlich sichtbaren Milchstrasse.

Mit einem gemeinsamen Barbecue konnten wir den Tag gemuetlich ausklingen lassen – ein Tag, den ganz bestimmt niemand von uns so schnell vergessen wird.
Und obwohl noch fuenf spannende Tag vor uns liegen, kann ich schon jetzt sagen: diese Sache hier ist definitiv eins der richtig grossen Highlights in meinem Leben. Nicht nur das Programm an sich, sondern auch das ganze „Drumherum“. Da haben sich ein paar Leute wirklich unglaublich viel Muehe gemacht, eine Idee in die Tat umzusetzen und setzen alles daran, dass wir hier eine unvergessliche Zeit haben. Die Leute von National Geographic Channel und die Filmcrew sind alle unglaublich freundlich, humorvoll und liebenswert. Von meinen „Abenteuer-Kollegen“ ganz zu schweigen. Ich bin absolut fasziniert, wie solch unterschiedliche Menschen (und das ist der „Global Tribe“ definitiv) so gut miteinander harmonieren und auskommen koennen.

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in unser Suedafrika-Abenteuer gewaehren und werde wieder von mir hoeren lassen, sobald sich eine Gelegenheit bietet.

Donnerstag 26 August 2010
Nur noch 24 Stunden...
Jetzt sind es nur noch etwa 24 Stunden, bevor ich mich auf den Weg zum Flughafen und damit auf die Reise in eines der größten Abenteuer meines Lebens machen werde.
Inzwischen bin ich ziemlich aufgeregt und auch unruhig, weil ich es kaum erwarten kann, meinen Koffer zu packen. Das kann ich nicht etappenweise, sondern muss es in einem Rutsch direkt vor Reiseantritt machen. Mal davon abgesehen, dass ich vorhin erst meine Klamotten mit Insektenschutzmittel imprägniert habe und erst einmal zum Trocknen auf dem Wäscheständer hängen musste.

Immerhin habe ich jetzt aber alle Besorgungen mit Ausnahme der Kompressionsstrümpfe erledigt; diese mussten bestellt werden und ich kann morgen zur Anprobe erscheinen. Wenn sie nicht passen sollten, greift Plan B: eine normale Nylonstrumpfhose und Kniestrümpfe. Laut Aussage der Fachfrau wird auch dadurch Druck auf die Gefäße erzeugt und ist auf jeden Fall besser als nichts.

Zeit, um einen Moment darüber nachzudenken, was ich von der Reise erwarte und worauf ich mich am meisten freue.

Ganz allgemein gesprochen erwarte ich natürlich ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis, das ich sicher nie gehabt hätte, wenn ich diese Reise nicht gewonnen hätte. Dafür bin ich schon jetzt unendlich dankbar.

Ich freue mich auf ein landschaftlich und kulturell unglaublich facettenreiches Land und möchte so viele neue Eindrücke und Erfahrungen sammeln, wie es nur irgendwie geht. Dafür wird Südafrika selbst schon sorgen, aber zu einem nicht unerheblichen Teil das außergewöhnliche Programm, das sehr spannend wird. Ich werde sicherlich das ein oder andere Mal an schon bekannte Grenzen stoßen oder auch neue kennenlernen – und ich freue mich darauf, unbekannte Energien/Kräfte zu finden und diese Grenzen zu überwinden.
Auch bin ich schon sehr gespannt auf meine „Abenteuer-Kollegen“: sechs Personen aus jeweils verschiedenen Ländern. Neben der Kultur Südafrikas werde ich hoffentlich auch ein wenig von Frankreich, Italien, England, Australien, USA und den Niederlanden mitbekommen. Es wird sicherlich interessant, mit einer internationalen Gruppe in einem fremden Land unterwegs zu sein. Für mich allein schon deshalb, weil ich normalerweise nicht in Gruppen und noch weniger mit Personen, die ich nicht kenne, reise. Von dem Fernsehteam, das uns auf Schritt und Tritt begleiten wird, ganz zu schweigen. ;-)

Diese Erfahrung wird definitiv meinen Horizont wieder um ein großes Stück erweitern und auch wenn das etwas pathetisch klingt, so denke ich, dass ich als stärkerer Mensch mit mehr Selbst-Bewusstsein zurückkehre. Ich werde sicher kein anderer Mensch sein… aber vielleicht noch mehr Ich.

Last but not least freue ich mich auf eine Menge Spass und hoffe, dass ich viele schöne Fotos mitbringen kann.

Also – auf geht’s! :-)

Sonntag 22 August 2010
Caving
Das wird spannend… Die Kurzbeschreibung eines Veranstalters lautet in etwa wie folgt: “Das ist eine echte Höhlenwanderung mit Helmen und Stirnlampen, nichts für Zartbesaitete! Eine nasse und schmutzige Kletterei durch eine interessante Höhle mit schönen Formationen.“
Im ersten Moment klingt das nach einer Sache ganz nach meinem Geschmack und nach Abenteuer pur! Und das wird es auch werden, vor allem für mich. Warum?
Nun ja, es ist nicht das erste Mal, dass ich mich „unter Tage“ begebe und ich mache das mit Begeisterung, wenn sich die Gelegenheit bietet, da unterirdische Dinge aus irgendeinem Grund eine gewisse Faszination auf mich ausüben. Seien es nun Höhlen oder auch Bergwerke. Entsprechend war meine Freude riesig, als ich gelesen habe, dass es bei Adventurers Wanted auch eine Höhlentour geben wird.

Wie ich aber vor ein paar Jahren feststellen musste, habe auch ich eine klaustrophobische Seite an mir, obwohl ich mit Enge im Allgemeinen kein Problem habe. Ganz im Speziellen mag es irgendetwas in mir drin überhaupt nicht, wenn ich mich in fast völliger Dunkelheit nur mit Stirnlampe ausgerüstet durch enge Gänge zwänge. Da werde ich tatsächlich etwas nervös, um es vorsichtig auszudrücken. So erlebt im Museums-Bergwerk Schauinsland bei Freiburg, wo die Tour unter anderem durch Gänge aus dem Mittelalter führte. Das war bislang das einzige Mal, wo ich angefangen habe, mich unwohl zu fühlen. Die Tour war aber so genial, dass ich sie jederzeit wieder machen würde – insofern ist mein Abenteuergeist offensichtlich stärker als meine Ansätze von Klaustrophobie. Vielleicht ist das aber auch nur eine spezielle Art von Masochismus… wie auch immer.

Warum ich das eigentlich erzähle: Zu meiner Vorfreude auf die Höhlentour hat sich ein „leichter“ Anflug von Beklemmung gesellt, nachdem ich gesehen habe, wo genau es vermutlich hingeht.

Ich tippe auf die Cango Höhlen, die zu den schönsten Höhlensystemen der Welt zählen.
Dort wird eine „Adventure Tour“ angeboten, die „nicht geeignet (ist) für Personen mit Klaustrophobie, Rückenbeschwerden, Bluthochdruck oder schwangere Frauen“. Gut, denkt man, die übertreiben vielleicht ein wenig, um bei Unfällen nicht der Fahrlässigkeit oder ähnlichem bezichtigt zu werden. Bis man Bilder von der Tour sieht oder auch Beschreibungen liest – und spätestens dann weiß man: die meinen das ernst! Überzeugt euch selbst:
http://www.cango-caves.co.za/
http://www.oudtshoorninfo.com/attractions.php?id=3&category=100

Ich werde mir das – zumindest für den Moment – nicht weiter im Detail ansehen, sonst gehe ich da erst gar nicht rein. Und das meine ich absolut ernst. Mir wird verdammt mulmig, wenn ich das sehe.
Diese Tour wird eine richtig große Herausforderung für mich, da werde ich gegen einige Instinkte/Ängste kämpfen müssen.

Sonntag 22 August 2010
Quadbiking
Mit Quads geht es auf eine Erkundungtour in der Nähe Swartberg Mountains, die seit 2004 zum UNESCO-Weltnaturerbe gehören. Die Route führt unter anderem zum 80m hohen Rust-en-Vrede Wasserfall und ist bis auf einige wenige Passagen technisch nicht anspruchsvoll – so sagt es zumindest die Information im Internet, die ich zu dieser Aktivität gefunden habe.
Vorausgesetzt, dass ich die richtige Webseite herausgesucht habe, hoffe ich, dass dies den Tatsachen entspricht, denn ich habe noch nie auf einem Quad gesessen, geschweige denn es gefahren.

Das verspricht ziemlich viel Spaß – vor allem in einer so wunderschönen Landschaft. Ich bin gespannt, wie einfach oder schwierig das wird. Aber eine Landschaft auf diese Weise zu erkunden ist auf jeden Fall etwas Besonderes!

Sonntag 22 August 2010
Tsitsikamma Canopy Tour
Im Tsitsikamma Regenwald befindet sich Afrikas erster Waldseilpark dieser Art. Die Teilnehmer bewegen sich an Stahlseilen von einer Plattform zur nächsten, teilweise bis zu 30 Fuss (ca. 9 Meter) über dem Waldboden. Die meisten der zehn Plattformen befinden sich in riesigen Outeniqua Yellowwood Bäumen.
Professionelle Führer begleiten die Gruppen während der zweieinhalb bis dreistündigen Tour und erläutern die Ökologie des Waldes.
Die Idee stammt übrigens ursprünglich aus Costa Rica, wo Biologen sich neue Methoden ausdachten, um das Ökosystem unter den Baumkronen zu untersuchen.

Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich mich auf diese Sache freue! Zum einen bin ich wahnsinnig gerne in Wäldern (solange es hell ist…), weil Bäume auf mich eine unglaubliche Ruhe und Kraft ausstrahlen. Zum anderen bin ich das erste Mal in einem Regenwald und werde den aus einer ganz besonderen Perspektive kennenlernen – da warten sicherlich ganz besondere Eindrücke auf mich.

Mehr Infos unter:
http://www.tsitsikammacanopytour.co.za

Sonntag 22 August 2010
Bloukrans Bungy
Werfen wir doch mal einen Blick auf die Abenteuer, die ich bestreiten darf.

An der Garden Route befindet sich die Bloukrans Bridge, die 216m über dem Bloukrans River erbaut wurde und bei ihrer Eröffnung im Jahr 1984 die höchste Bogenbrücke der Welt war.
So ein Bauwerk lässt sich sicherlich auch gewerblich nutzen – dachte sich wohl die Firma mit dem passenden Face Adrenalin und betreibt seit 1997 dort die höchste Bungee-Jumping-Anlage der Welt.

Wenn ihr mich jetzt fragt, wie ich dieser Sache entgegen blicke, dann ist die Antwort: skeptisch. Einerseits freue mich definitiv darauf, weil das meine persönliche „Ich-überwinde-meinen-inneren-Schweinehund“-Aktivität der Reise wird und genau deshalb werde ich auf gar keinen Fall einen Rückzieher machen. Mal davon abgesehen, dass ich mir ohnehin schon seit Jahren überlege, einen Bungee Jump zu machen. Andererseits habe ich einen wahnsinnigen Respekt davor, aus großer Höhe von einer Plattform zu springen und mich dabei auf ein Gummiseil zu verlassen. Und genau das war/ist der Grund, warum ich es bislang nicht getan habe. Ich bin wirklich gespannt darauf wie ich mich fühle, wenn ich da oben stehe…

Samstag 21 August 2010
Die Reiseapotheke
Nur noch wenige Tage bis zum Abflug wird es höchste Zeit für die letzten Besorgungen.
Mit dem Stapel Rezepte bewaffnet, den mein Hausarzt mir am Dienstag mitgegeben hat, suchte ich heute am späten Nachmittag eine Apotheke auf, um mich medizinisch auf die Reise vorzubereiten.

Dem freundlichen Apotheker unterbreitete ich mein Anliegen und schlug vor, die Rezepte doch erst einmal zusammen durchzugehen – aufgrund der Fülle an Präparaten vermutete ich, dass mein Arzt mir eine Standardliste zusammengestellt hatte und ich wahrscheinlich gar nicht alles benötige. Dieser Verdacht bestätigte sich: zum einen waren mehrere Mittel für die gleichen Symptome aufgeführt, die sich lediglich in deren Dosierung unterschieden. Und andere Medikamente machten in meinem Fall schlicht und ergreifend nicht wirklich Sinn, z.B. solche gegen allergische Reaktionen, da ich mit so etwas noch nie Probleme hatte. Mit Hilfe des Fachmanns wurde die Liste auf ein vernünftiges und überschaubares Maß reduziert, so dass sich in meiner Reiseapotheke nun Mittelchen gegen folgende Beschwerden befinden:
- Magenbeschwerden/-verstimmung
- Durchfall
- Nebenhöhlenentzündung
- Infektionen (Antibiotika)
- Verletzungen
- Juckreiz (z.B. Insektenstiche, Sonnenbrand)

Zusätzlich werden eingepackt:
- Elastische Binden, Pflaster
- Schmerzmittel
- Salbe zur Desinfektion
- Desinfektionstücher
- Augentropfen
- Nasenspray
- Mineraldrink

Mein Stand-by Malariamittel nicht zu vergessen.

Damit sollte ich prinzipiell gut gerüstet sein. :-)

Freitag 20 August 2010
Der Countdown läuft
Noch 7 Tage bis zum Abflug zum Adventure South Africa… und ich gebe zu, ich werde – nein, bin! – langsam nervös, Das zeigt sich in der Form, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben anfange, eine Checkliste zu schreiben. Nicht, dass ich auf meinen bisherigen Reisen jemals etwas wirklich Wichtiges vergessen hätte… Aber ich werde mich wesentlich wohler fühlen, wenn ich wenigstens das dabei habe, woran ich vor der Reise gedacht habe.

Die laut National Geographic Channel erforderlichen Dinge habe ich im Prinzip schon alle zusammen. Besondere Aufmerksamkeit bekommt in den nächsten Tagen noch einmal das Thema Insektenschutz. Hier habe ich mir bereits Mittel für die Haut besorgt, war heute aber sicherheitshalber noch für eine Reiseberatung bei meinem Hausarzt. Seine Empfehlungen und Hinweise bezüglich Mückenabwehr (die er im Übrigen selbst während einer mehrtätigen Dschungeltour erfolgreich getestet hat):
1. Ein Insektenschutzmittel für die Kleidung besorgen, die Klamotten vor der Reise damit einsprühen, einpacken und fertig.

2. Vitamin B. VIEL Vitamin B. In hohen Dosen. Am besten 2 Tabletten 3-4x pro Tag. Mücken mögen den Geruch (für Menschen praktischerweise nicht wahrnehmbar) nämlich nicht.

Das sollte im Prinzip schon reichen, um stich- und malariafrei zu bleiben. Mal davon abgesehen, dass die Region, in der wir unterwegs sein werden, kein Malariagebiet ist – aber hin und wieder schafft es doch mal eine Malariamücke via Flugzeug oder Bus aus einer betroffenen Region hinaus.

Für alle Fälle und Eventualitäten hat mein Arzt mir aber doch ein sogenanntes „Stand-by-Medikament“ aufgeschrieben, welches ich dann – und nur dann – nehmen soll, wenn ich unerwartet doch Malaria bekomme bzw. habe. Woran ich das merke, hat er mir so anschaulich beschrieben, dass ich direkt fragen musste, ob er aus eigener Erfahrung spricht – was er mir bestätigte. Was mich aber weniger in Panik versetzte (auch wenn ich ein wenig den Eindruck hatte, dass er genau das versucht hat), sondern eher beruhigte – schließlich ist er das beste Beispiel dafür, dass man auch so etwas überleben kann und das sogar sehr gut. ;-)

Ansonsten gab’s noch eine Mappe mit Reiseinformationen und einen Stapel Rezepte für die Reiseapotheke, die ich mir erst noch in Ruhe zu Gemüte führen muss. Ich habe ja noch nicht einmal eine Hausapotheke, weil ich normalerweise nie etwas brauche und mich nur im Bedarfsfall medikamententechnisch versorge – das wird also sehr interessant/informativ für mich. Aber auf meine Thrombosestrümpfe freu ich mich jetzt schon! ;-)

Ein anderes nicht unwichtiges Thema ist die Stromversorgung. Bei der Recherche im Internet stößt man zwar auf jede Menge Adapter und vielen wird laut Hersteller auch Kompatibilität mit Afrika bescheinigt – nur scheint das nicht für Südafrika im Speziellen zu gelten. Teilweise ist das Nutzerbewertungen zu entnehmen und auf einer Tourismusseite für Kapstadt wird explizit erwähnt, dass die in Deutschland erhältlichen Adapter nicht für Südafrika passen. Aber entsprechende Produkte werden auf den Flughäfen im Land angeboten. Also werde ich das Beste hoffen und mich auf diese Auskunft verlassen. Eigentlich brauche ich den Adapter „nur“ für die beiden Akkus meiner Digitalkamera. Die halten zwar relativ lange und die Chancen stehen nicht schlecht, dass sie sogar über den gesamten Reisezeitraum durchhalten – aber sicher ist sicher. Und um ganz sicher zu gehen für den Fall, dass ich keinen Adapter bekomme und die Akkus nicht durchhalten, werde ich meine analoge Spiegelreflex auch noch einpacken. Wollte ich ohnehin tun und jetzt habe ich einen validen Grund gefunden. ;-)

Ansonsten werde ich zusehen, dass ich meinen überschaubaren Bestand an Trekkinghosen noch etwas aufstocke und mir eine Umrechnungstabelle besorge (oder alternativ selbst erstellen). Und versuchen, nicht noch hibbeliger zu werden. ;-)

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